Klinik für Allgemeine Augenheilkunde des Zentrums für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Studierende / Lehre

Aktuelles aus der Klinik


Neu: Termin in der Poliklinik nach Faxanmeldung durch Augenärztinnen und Augenärzte

02.08.2010

Die Anmeldung per Fax soll die Terminabstimmung mit unserer Poliklinik einschließlich einer Reihe von im Rahmen der Hoschulambulanz angebotenen Spezialsprechstunden im optimieren: Das Verfahren soll die Abstimmung zwischen zuweisenden Augenärztinnnen bzw. Augenärzten, den Patienten und unserer Poliklinik erleichtern. Zudem wollen wir erreichen, dass Patienten mit besonderen Fragestellungen zeitnah und ohne Umwege unseren Spezialisten vorgestellt werden können.

Wir bitten unsere Patienten um Verständnis, dass dieser Weg der Terminabstimmung dem Augenarzt vorbehalten ist. Anmeldeformulare ohne Stempel des Augenarztes können wir daher leider nicht akzeptieren.

Die behandelnde Augenärztin bzw. der behandelnde Augenarzt druckt das Anmeldeformular aus, trägt die Patientendaten und die Fragestellung bzw. die gewünschte Spezialsprechstunde ein und faxt Sie das Formular unter 069 6301 5233 an uns. Wir setzen uns dann zeitnah mit den Patienten in Verbindung und kümmern uns um alles weitere.

zum Download des Anmeldeformulars  ]

Telefax
069 6301 5233

Telefon
069 6301 5098


Uni-Augenklinik betreibt systematisches Qualitätsmanagement!

11.08.2008

Wir wollen unseren Patienten höchste Qualität und Sicherheit bieten. Daher haben wir an unserer Klinik ein systematisches Qualitätsmanagement eingeführt. Nun haben wir es schwarz auf weiß: Unsere Augenklinik hat das Zertifikat für Qualitätsmanagement (QM) nach DIN ISO 9001:2000 (Reg.-Nr.: 393090 QM) erhalten!


Makuladegeneration: Erfolg versprechende Behandlungsergebnisse der Kombinationstherapie

9.03.2007

Erfolg versprechende Behandlungsergebnisse mit PDT, cPPV, Avastin und Dexamethason (sogen. Kombinationstherapie) der Uni-Augenkllinik Frankfurt wurden jetzt auch in der Amerikanischen Fachliteratur veröffentlicht. Durch Kombination einer photodynamischen Therapie mit einer Kern-Vitrektomie und Injektion von Avastin und Dexamethason steigt das Sehvermögen bei Patienten, die an einer Gefäßneubildung bei altersabhängiger Makuladegeneration leiden, an. Statt wiederholter Behandlungsnotwendigkeit alle 4 oder 6 Wochen (Einzelmedikamente) ist im Rahmen einer Kombinationstherapie mit einer anhaltenden positiven Wirkung über viele Monate zu rechnen. Die Netzhautabteilung der Uni-Augenklinik Frankfurt sucht weiter Patienten zur Behandlung mit Lucentis unter Studienbedingungen.

Das in der Augenheilkunde jetzt so erfolgreiche Medikament Avastin wurde ursprünglich für die Behandlung von bösartigen Darmtumoren entwickelt und zugelassen. Ähnlich erfolgreich scheint auch die "kleine Schwester" des Avastin, genannt "Lucentis" zu sein. Lucentis ist speziell zur Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration in klinischen Studien untersucht und zugelassen worden. Kleiner Wermutstrophen: Lucentis kostet ein Vielfaches mehr als Avastin und wird trotz Zulassung nur in Einzelfällen und auf Antrag von den Gesetzlichen Kassen finanziert. In wieweit Vor- und/oder Nachteile bei dem einen oder anderen Medikament überwiegen, ist Gegenstand von laufenden und geplanten klinischen Studien. Auch an der Universitäts-Augenklinik Frankfurt a.M. werden Patienten im Rahmen einer kontrollierten Lucentis-Studie behandelt.

Auch Diabetiker profitieren von einer Kombinationstherapie:

Bei diabetischer Netzhauterkrankung, vor allem bei Komplikationen, z.B. in Form von kleinen und größeren Blutungen, besteht die Chance, durch eine kleine Kern-Vitrektomie mit Entfernung des Bluts aus dem Glaskörperraum und der gleichzeitigen Eingabe von frischer kochsalzartiger Flüssigkeit in Kombination mit der Injektion von Avastin oder ähnlich wirkenden Medikamenten, dem Wiederauftreten von Blutungen und anderen Komplikationen erfolgreich entgegenzutreten.


Uniklinik Frankfurt setzt hochpräzisen IntraLase FS60 Femtosekundenlaser ein

24.10.2006

Als erstes Großklinikum in Deutschland, das nicht privat geführt ist, wendet das Frankfurter Universitätsklinikum seit September 2006 die Femto-Lasik an.

Das Präzisionslaserverfahren wird seit 2004 in Deutschland eingesetzt und baut auf dem herkömmlichen Lasik-Verfahren auf, das bereits als wirksames und sicheres Verfahren etabliert ist.

Dank des Femtosekundenlasers kann die Lasik jetzt noch weiter optimiert werden: Das verfeinerte Verfahren zur Wiederherstellung der Brechkraft des Auges verringert die bereits sehr niedrige Komplikationsrate noch weiter.

Laserbehandlungen werden zur dauerhaften Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurz-, Weit-, Stab- oder Alterssichtigkeit eingesetzt.

Der Femtosekundenlaser ist der erste Laser, der sehr präzise und ohne Skalpell Hornhautgewebe trennen kann. Entsprechend umfangreich ist sein Einsatzspektrum in der Augenchirurgie:
Das Gerät ermöglicht die Präparation einer Hornhautklappe für die Lasik, eines Hornhauttunnels für intracorneale Implantate oder Schnittführungen für Hornhautplastiken und -transplantationen.

Das besondere des neuartigen Systems ist, dass es niedrige Energie (1 µJ) und Präzision im Mikrometerbereich (bis 3 µm) mit extrem geringer Laserpulsdauer von wenigen 100 Femtosekunden (600 – 800 fs) kombiniert. Zur Veranschaulichung: Licht umrundet in einer Sekunde zirka sieben Mal die Erde. In 100 fs umrundet Licht noch nicht einmal ein Haar.

Aufgrund der geringeren Impulsdauer des Laserstrahls auf bzw. im Hornhautgewebe kann die bereits minimale Komplikationsrate der Lasik noch weiter abgesenkt werden. Zugleich erhöht sich die Vorhersehbarkeit der Ergebnisse des Lasereingriffs, unnötige Gewebsverluste werden vermieden.

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Modernste Linsentechnik bei der Operation des Grauen Stars

Mit der neuen ReSTOR-Technologie wird die Notwendigkeit, nach einer Staroperation ein Brille tragen zu müssen, für viele Patienten der Vergangenheit angehören.

In der Regel wird bei der Staroperation eine künstliche Linse in das Auge implantiert. Meist handelt es sich bei diesen Intraokularlinsen um Standardmodelle, die dem Patienten nach der Operation nur in einer bestimmten Entfernung scharfes Sehen ermöglichen. Daher verordnet der Augenarzt gleich mehrere Brillen oder eine teure und oft unbequeme Gleitsichtbrille, an die sich viele Patienten nie so recht gewöhnen können.

Schon seit einigen Jahren werden auch "Multifokallinsen" implantiert. Diese sollen dem Patienten, ähnlich einer Gleitsichtbrille, in allen Bereichen ein gutes Sehvermögen ermöglichen. Multifokallinsen waren in der Vergangenheit jedoch nicht unumstritten, da nur ein geringer Prozentsatz der Patienten nach der Operation zufrieden war und ohne Brille leben konnte. Oft litten die Betroffenen unter derart starken Beeinträchtigungen des Sehvermögens, dass bereits implantierte Linsen wieder ausgetauscht werden mussten.

Die in der Frankfurter Universitäts-Augenklinik angewandte ReSTOR-Technologie setzt jetzt ganz neue Maßstäbe: Mit diesem Verfahren können gut 80 Prozent der Operierten gänzlich auf eine Brille verzichten. Störende Nebeneffekte wie Blendung oder verminderte Sehschärfe belasten die mit der neuen Technologie behandelten Patienten kaum mehr. Dies zeigt eine Reihe aktueller klinischer Studien.

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Großer Erfolg: Zertifizierte Workshops

Seit dem vergangenen Sommer bietet das Zentrum der Augenheilkunde zertifizierte Workshops unter dem Leitmotto "Aus der Klinik für die Praxis" an. Die praxisnahen Workshops sind ein großer Erfolg, bereits 40 Ärztinnen und Ärzte konnten das neue Fortbildungsangebot der Frankfurter Augenklinik nutzen.

Neben der Fortbildungsveranstaltung, die weiterhin zweimal im Jahr im großen Hörsaal stattfindet, bietet die Klinik nun vier mal jährlich "Workshops" an. Maximal 20 Ärztinnen und Ärzte können jeweils an der dreistündigen Veranstaltung teilnehmen. Neben theoretischen Informationen werden auch praktische Kenntnisse, z. B. neue Untersuchungsmethoden, vermittelt. Nach Teilnahme an der zertifizierten Fortbildungsveranstaltung vergibt die Landesärztekammer Hessen jeweils 5 Fortbildungspunkte.

 


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