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Hochschulambulanz (Poliklinik) der Klinik für Augenheilkunde
Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Jens Bühren. [mehr zum Profil von Priv.-Doz. Dr. Bühren ...]
Ablauf am Untersuchungs- bzw. Behandlungstag
Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Untersuchungs- bzw. Behandlungtag in der Poliklinik:
Wie komme ich am besten zur Augenklinik?
Die Poliklinik befindet sich in Haus 8B im Erdgeschoss rechts. Ein barrierefreier Zugang ist über den Aufzug (links vom Eingang Haus 8B) möglich. [Zur Wegbeschreibung ...]
Welche Unterlagen soll ich zur Untersuchung mitbringen?
- Den Überweisungsschein (ggf. auch den zusätzlichen Brief) von Ihrem Augenarzt
- Falls Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Medikamentenplan (oder zumindest die die Namen aller Medikamente, die sie momentan einnehmen) dabei haben. Besonders wichtig sind auch die von ihnen aktuell oder kürzlich verwendeten Augentropfen.
- Arztbriefe, Untersuchungsergebnisse, Röntgenbilder und andere Befunde von vorausgegangenen Erkrankungen können uns sehr bei der Diagnosestellung helfen und Ihnen unnötige Doppeluntersuchungen oder eine erneute Vorstellung in unserer Klinik ersparen. Bitte denken Sie daran falls Sie Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder mitbringen, immer auch den Befund des Radiologen dabei zu haben.
- Wenn Sie einen Allergiepass besitzen, sollten sie auch diesen bereithalten. So ist sichergestellt, dass wir Ihnen die wirksamsten und sichersten Medikamente verschreiben können.
- Ihre aktuelle(n) Brille(n), auch wenn Sie diese nicht ständig tragen.
- Kontaktlinsenträger sollten außerdem einen Aufbewahrungsbehälter für die Kontaktlinsen mitbringen.
Wie läuft eine Untersuchung in der Poliklinik ab?
- Anmeldung: Hier wird Ihr Eintreffen in unserer Klinik registriert. Bei Erstvorstellungen wird eine Krankenakte angelegt und Ihnen ein Fragebogen [download] zur Erfassung Ihrer Krankengeschichte und ihrer Medikamente vorgelegt. Gerne sind wir Ihnen beim Ausfüllen behilflich. Dauer ohne Wartezeit: ca. 5 min
- Voruntersuchung durch das Pflegepersonal: Nach einer kurzen Wartezeit werden sie von unserem Pflegepersonal aufgerufen. Es erfolgt in jedem Fall ein Sehtest. Bei Erstvorstellung werden auch die Brillenwerte der Augen und gegebenenfalls Ihre Brille vermessen. Dauer ohne Wartezeit: ca. 5 min
- Untersuchung durch den Assistenzarzt und Spezialuntersuchungen: Sie werden von einem unserer Assistenzärzte aufgerufen und nach einem eingehenden Gespräch untersucht. Wenn erforderlich, finden neben der von Ihnen vom Augenarzt bekannten Untersuchung noch weitere Untersuchungen an anderen Geräten statt. Manchmal ist es notwendig, nach einer weiteren Wartezeit (z.B. für Pupillenerweiterung) noch zusätzliche Untersuchungen durchzuführen. Dauer aller Untersuchungen ohne Wartezeiten: 5-60 min
- Untersuchung durch den Oberarzt und Abschlussgespräch: In der Regel werden Sie, wenn alle Untersuchungen fertig sind, einem unserer Oberärzte vorgestellt. Dieser entscheidet dann über das weitere Vorgehen (z.B. die Durchführung einer Operation oder die Verordnung von Medikamenten). Gelegentlich werden noch weitere Untersuchungen nötig. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese nicht immer noch am gleichen Tag durchgeführt werden können. Dauer ohne Wartezeit: 5-30 min
Bedingt durch Tätigkeit unserer Oberärzte im Operationssaal, in anderen Sprechstunden oder auf den Stationen, kann es manchmal zu erheblichen Wartezeiten kommen. Auch wenn wir uns um eine Planung bemühen, die der Sprechstunde angepasst ist, sind diese Wartezeiten leider nicht immer für den einzelnen Patienten vorhersagbar. Wir bitten hierfür um Verständnis.
Warum können oft lange Wartezeiten entstehen?
Ein Besuch in unserer Poliklinik unterscheidet sich vom Besuch bei Ihrem Augenarzt dadurch, dass bei uns oft viel mehr zeitaufwändige Spezialuntersuchungen durchgeführt werden müssen. Wie sie aus dem vorhergehenden Absatz entnehmen können, ist Ihre Untersuchung in der Poliklinik in mehrere Untersuchungsblöcke (Pflege, Assistenzarzt, Spezialuntersuchungen und Oberarzt) aufgeteilt. Zwischen diesen Untersuchungen können längere Wartezeiten entstehen, wenn z.B. der für Sie zuständige Arzt andere Patienten untersucht oder dem Oberarzt vorstellt. Auch vor Untersuchungen, die an anderer Stelle im Haus stattfinden (z.B. Gesichtsfeld oder Fotolabor) können Wartezeiten entstehen. Weiterhin sind unsere Oberärzte oft für einige Stunden im Operationssaal beschäftigt und stehen in dieser Zeit nicht für die Sprechstunde zur Verfügung.
Schließlich ist auch bei bester Planung die Zahl der von uns pro Tag zu versorgenden Patienten schlecht vorhersagbar. Jeden Tag stellen sich zahlreiche Patienten –meistens auf dringende Überweisung vom Augenarzt- als Notfall ohne Termin in unserer Poliklinik vor. Diese Patienten müssen dann noch zusätzlich in unsere laufenden Sprechstunden „eingeschoben“ werden. Dennoch hat die Praxis gezeigt, dass eine Vergabe von Terminen zur sinnvollen Planung unerlässlich ist. Auch die Erstversorgung von Patienten mit Augenverletzungen in der zentralen Notaufnahme (Haus 23) wird von den Ärzten der Poliklinik wahrgenommen. So kann es sein, dass der für Sie zuständige Arzt für eine gewisse Zeit in die Notaufnahme oder auf die Intensivstation gerufen wird. Gerade am Wochenende bitten wir um Verständnis, falls hierdurch längere Wartezeiten entstehen.
Warum wurde ein Patient, der nach mir gekommen ist, vor mir aufgerufen?
Gelegentlich kommt es vor, dass die Reihenfolge des Aufrufs der Patienten nicht der Reihenfolge des Eintreffens entspricht. Dies kann medizinische oder organisatorische Gründe haben. Auch hierfür bitten wir um Verständnis.
Müssen meine Pupillen medikamentös erweitert werden?
Für einige augenärztliche Untersuchungen ist eine Pupillenerweiterung (Mydriasis) mit Augentropfen notwendig. Dies ist fast immer dann der Fall, wenn die Augenlinse oder der Augenhintergrund (Netzhaut und Sehnerv) untersucht werden sollen. Die Pupillenerweiterung führt zu einem verschwommenen Sehen (vor allem im Nahbereich) und zu erhöhter Blend- und Lichtempfindlichkeit. Daher dürfen Sie mit erweiterten Pupillen keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen. Die Wirkung der Tropfen hält in der Regel mehrere Stunden an, kann allerdings bei einigen Präparaten auch am nächsten Tag noch bemerkbar sein. Eine Sonnenbrille kann die vor allem bei strahlendem Sonnenschein als sehr unangenehm empfundene Lichtempfindlichkeit wirksam mildern, nicht jedoch eine Fahrtauglichkeit herstellen. Bedenken Sie bitte, dass gelegentlich eine Pupillenerweiterung notwendig werden kann, auch wenn dies zunächst nicht vorgesehen war.
Kann ich nach dem Termin mit dem eigenen Auto fahren?
Die Fahrtauglichkeit nach einem Besuch bei uns hängt von der Art der Untersuchung ab. Grundsätzlich empfehlen wir, Ihre An- und Abfahrt so zu organisieren, dass Sie anschließend nicht selber fahren müssen, da auch eine milde Irritation der Augenoberfläche ohne Pupillenerweiterung (z.B. nach dem Messen des Augendruckes) die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen kann. Die Einschränkungen betreffen nicht nur Fahrten mit dem Auto. Nach der Untersuchung kann auch das Fahren auf dem Fahrrad oder das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.
Wie erfahre ich die Ergebnisse von Abstrichen?
Ein Abstrich von der Bindehaut oder Hornhaut ermöglicht die gezielte Suche nach Erregern und kann gerade bei langwierigen Bindehautentzündungen den Weg zur erfolgreichen Therapie vorgeben. Von der Entnahme bis zur Auswertung vergehen in der Regel 2-3 Tage. Manchmal wird im Abstrich ein Erreger nachgewiesen, der eine Änderung der Ihnen verordneten Medikamente notwendig macht. Ist dies der Fall, wird Ihnen von uns ein Rezept für das neue Medikament zusammen mit dem Ergebnis des Abstriches (zur weiteren Vorlage bei Ihrem Augenarzt) zugeschickt.
Weitere Informationen zur Hochschulambulanz der Klinik für Augenheilkunde
Hier finden Sie weitere Informationen zur Poliklinik (Hochschulambulanz):
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