Sprechstunde "trockenes Auge"

Mehr als 15 Millionen Menschen gehen allein in Deutschland jährlich aufgrund von Beschwerden wie Fremdkörpergefühl, Trockenheitsgefühl, Jucken oder Brennen zum Augenarzt. Oft fällt in diesem Zusammenhang der Begriff „Trockenes Auge“, auch Keratokonjunktivitis sicca (lat. siccus = trocken) genannt.

Diese Beschreibung bezieht sich strenggenommen nur auf einen absoluten Tränenmangel, welcher insgesamt sehr selten vorkommt. Wesentlich häufiger sind Erkrankungen der Augenlider mit Auswirkung auf den Tränenfilm, welche unbehandelt ebenfalls zu Missempfindungen am Auge führen können. Diverse Faktoren (Stress, Medikamente, Bildschirmarbeit, allgemeine Erkrankungen, Voroperationen am Auge) können darüber hinaus die Symptome beeinflussen. Das „Trockene Auge“ stellt somit ein Sammelbegriff für ähnliche Empfindungen am Auge mit unterschiedlichsten Ursachen dar, ohne dass das Auge tatsächlich „trocken“ im Sinne eines Tränenmangels sein muss.

Diese Vielfalt an möglichen Ursachen und die komplexen Vorgänge an der Augenoberfläche spiegeln sich auch in der aktuellen (offiziellen) Definition des Dry Eye Workshop II von 2017 wieder: „Das Trockene Auge ist eine multifaktorielle Erkrankung der Augenoberfläche, die durch einen Verlust der Homöostase des Tränenfilms gekennzeichnet ist. Hinzu kommen okuläre Symptome, bei denen eine Tränenfilminstabilität und Hyperosmolarität, Entzündungen und Schäden der Augenoberfläche und neurosensorische Abnormitäten eine ätiologische Rolle spielen.“

Zur Abklärung Ihrer Beschwerden und Besprechung von Therapieoptionen bieten wir daher eine separate Sprechstunde (sog. Sicca-Sprechstunde) unter der Leitung von Frau Dr. Franziska Löffler an.

Kontakt

Leiter

Univ.-Prof. Dr. med. T. Kohnen, FEBO

Dr. med. F. Löffler

Terminvergabe private Sprechstunde:


T: 069 - 6301 5187
F: 069 - 6301 6586
E:

Terminvergabe gesetzlich versicherte Patienten:


T: 069 - 6301 5098
F: 069 - 6301 5233
E:

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